Es gibt nichts zu beschönigen: Frauen werden im Schnitt bei gleicher Tätigkeit schlechter bezahlt als Männer. Es gibt noch immer weniger Frauen als Männer in Top-Führungspositionen. Die Gender-Pay-Gap ist real und fast weltweit statistisch in unterschiedlicher Ausprägung belegt. Alles richtig. Aber wahr ist auch, dass die Bundesrepublik Deutschland seit fast 16 Jahren von einer sehr mächtigen Frau geführt wird, die EU-Kommission immerhin seit einem Jahr, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds haben ebenfalls Frauen an ihrer Spitze. Immer mehr Kabinette werden nahezu paritätisch besetzt und Frauen holen massiv auf. Wir sind weit weg von dem, was den Weltfrauentag vor 110 Jahren notwendig gemacht hat. Frauen können alles erreichen. Es wäre deswegen besser, dieses historische Datum als Erfolgstag zu feiern und nicht als „Jammertag“.

 

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Kurzarbeit, Homeoffice, Unsicherheit: In der Pandemie ist es nicht leicht, die Laune im Team hochzuhalten. Wie impulse-Bloggerin Vanessa Weber mit ihren Mitarbeitern in Kontakt bleibt und sie motiviert.

Ich merke an mir selbst, wie sehr die Pandemie an den Nerven zerrt. Die vergangenen Wochen und Monate waren anstrengend – für uns alle. Einige sind gereizt, andere traurig. Als Führungskraft finde ich es wichtig, jetzt besonders darauf zu achten, wie es meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht. Und daran zu arbeiten, dass mein Team motiviert ist.

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Plötzlich reden alle über Clubhouse. Auch impulse-Bloggerin Vanessa Weber ist begeistert von der neuen Audio-App. Wie sie als Unternehmerin davon profitiert – und gleichzeitig viel Spaß hat.

Angefangen hat es an einem Sonntag Mitte Januar. Ich öffnete wie immer morgens die LinkedIn-App und  schaute mir die Stories meiner Kontakte an. Und gefühlt jeder postete etwas über Clubhouse. Ich dachte: Was ist das? Das muss relevant sein. Also habe ich angefangen zu googeln und mich eingelesen. Es gibt diesen schönen Begriff FOMO, „fear of missing out“ – also die Angst, etwas zu verpassen. Die habe ich da schon gespürt. Ich wollte auch dabei sein!

 

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Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft.

Die Unternehmen mit dem höchsten Frauenanteil im Topmanagement erzielen 25 Prozent höhere Gewinne als der Durchschnitt, wie eine neue Studie erbrachte. „Wenn es doch um Profit geht, warum ändern dann die Unternehmen nichts am Frauenanteil?“, fragt deshalb Brigitte Zypries, Bundeswirtschaftsministerin A.D. und Herausgeberin des DUB UNTERNEHMER-Magazins.

Im Marketing und im Personalwesen arbeiten mehr weibliche Führungskräfte als in anderen Bereichen. So nimmt dies  Stefanie Schlick wahr, Vorstandsmitglied der Dialog Versicherung und Vertriebsverantwortliche für die Maklerkanäle bei Generali Deutschland, wie sie im DUB Business Talk berichtet. Speziell den Vertrieb sieht sie weiter sehr männlich dominiert. Dabei bringen Frauen oft aufgrund ihrer Kommunikationsstärke gepaart mit Empathie natürliches Rüstzeug für diese Tätigkeit mit. „Ich denke immer darüber nach, wie ich unseren Vertrieb weiblicher machen kann. Und Frauen sind für die Branche mittlerweile eine wichtige Zielgruppe.“

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Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft.
  • In Schulen wird weder Selbstständigkeit noch Durchsetzungsstärke gelehrt
  • Die klassische humanistische Bildung braucht ein Update
  • Wir brauchen einen neuen Bildungsbegriff, der Kinder befreit und ermächtigt

Nein, früher war nicht alles besser, auch nicht unsere Kinder. Zwar behauptet jede Generation von sich, sie sei die letzte gewesen, die noch eine anständige Bildung genossen habe und die überhaupt noch Anstand besitze, aber das beruht wohl mehr auf individuellen Erinnerungslücken als auf der Realität. Jeder, na ja fast jeder, hat in der Jugend ab und an über die Stränge geschlagen, fand Schule „scheiße“, und überhaupt waren andere Dinge viel interessanter als „Die Leiden des jungen Werther“ oder der Satz des Pythagoras. Und aus den meisten Jungrebellen ist doch was ganz Anständiges geworden. So weit, so gut. Also alles in Ordnung?

Nein, es ist nicht alles in Ordnung. Denn im Gegensatz zu früheren Generationen reicht der Fächerkanon der klassischen humanistischen Bildung im Korsett der allgemein verbindlichen Lehrpläne nicht mehr aus. Die Gesellschaft ändert sich schneller, als die von Bürokraten entwickelten Lehrpläne darauf reagieren können. Schon die Politik kann mit ihren Gesetzen nur noch reagieren. Zu schnell geht der technologische Fortschritt voran, ändern sich menschliche Bedürfnisse und gleichermaßen angebots- und nachfragegetriebene digitale Geschäftsmodelle. Ein schwerfälliges und zudem föderales System wie Schule steht da auf verlorenem Posten.

Wer heute zur Schule geht, droht verloren zu gehen

Es gilt, zu verhindern, dass unsere Schüler und Absolventen verloren gehen. Verloren in einer Wirtschaftskrise, unselbstständig im Handeln und unfähig, am notwendigen Diskurs teilzunehmen. Unsere Schulen entlassen im Gegensatz zu früher mehr wissende Konformisten als universalgebildete Persönlichkeiten. Das macht der Wirtschaft zu schaffen und irgendwann auch der Gesellschaft. Denn Erfolg, Karriere, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Diskurs brauchen Individuen, die nicht nur für die Schule, sondern wirklich und wahrhaftig für das Leben lernen.

Schule vermittelt Wissen, aber sie bereitet nicht mehr auf das Leben vor – noch weniger als zu früheren Zeiten. Denn „das Leben“ ist fragmentierter, vielseitiger und komplexer geworden. Hierauf braucht es dringend Antworten. Längst unterscheidet sich in vielen Fällen die Wahrnehmung der Schüler von der der Lehrer. Das gab es immer, weil verschiedene Generationen natürlich andere Wahrnehmungen haben. Aber heute geht es um mehr. Die Medienkompetenz sei hier als Beispiel genannt: Die meisten Zwölfjährigen werden wohl in Sachen Internetnutzung der 55-jährigen Lehrerin etwas vormachen. Wer hat jetzt mehr Kompetenz? Diese Frage lässt auch Autoritäten schwinden und stellt schulisches Wissen zunehmend infrage.

Damit ich richtig verstanden werde: Allgemeinbildung ist wichtig. Alle schulischen Fächer sind wertvoll und wichtig. Schule leistet insgesamt eine sehr gute Arbeit. Die meisten Lehrer sind auch sehr engagiert und die meisten Schüler sind keine Bildungsverweigerer. In dieses Wehklagen möchte ich nicht einstimmen. Es wäre auch falsch.

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Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Doch wie kann es gelingen, das eigene Unternehmen nachhaltig zu führen? Wir haben mit Unternehmerinnen aus verschiedenen
Branchen gesprochen, die sich dieser Herausforderung stellen – mit großem Erfolg.

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VERBANDSMAGAZIN
Die neue Ausgabe der UNTERNEHMERIN befasst sich mit dem Schwerpunktthema Natur und Nachhaltigkeit.
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Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft.

Mit gerade einmal 18 Jahren hat sie die Werkzeugfirma von ihrem Vater übergeben bekommen. Was viele für ein großes Wagnis gehalten haben, hat sich aber gelohnt: Vanessa Weber aus Aschaffenburg ist heute eine erfolgreiche Geschäftsführerin.

NEXT GENERATION AWARD

Mit 22 Jahren alleinige Geschäftsführerin des Familienunternehmens: Vanessa Weber trat 2002 die Nachfolge ihres Vaters an und verfünffachte innerhalb von zehn Jahren den Umsatz der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG auf zehn Millionen Euro.

Bereits als Kind hatte Vanessa Weber mit Werkzeugen aller Art zu tun, denn sie ist damit im elterlichen Betrieb aufgewachsen. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag wird Vanessa Weber aus heiterem Himmel von ihrem Vater gefragt, ob sie das Familienunternehmen übernehmen möchte. Völlig spontan willigt sie ein und setzt sich schnell in einer absoluten Männerdomäne – dem Werkzeughandel – durch.

Heute leitet sie in vierter Generation den Familienbetrieb in Aschaffenburg und beschreibt die Anfänge als oftmals schwierig, denn sie musste als junge Frau um Akzeptanz kämpfen. „Bei vielen Mitarbeitern hatte ich schon als Baby auf dem Schoß gesessen“, so Weber. Auch bei den Kund*innen muss sie sich behaupten und zeigen, dass sie viel mehr als nur die Tochter vom ehemaligen Chef ist. Sie beweist von Anfang an absolute Leidenschaft für das Unternehmertum, ist morgens die Erste und abends die Letzte im Büro. Innerhalb kürzester Zeit überzeugt die Geschäftsführerin mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement für Kund*innen und Mitarbeiter*innen.

 

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Vanessa Weber ist Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg und Unternehmerin aus Leidenschaft.

Frauen und Unternehmertum – Wie gut passt das zusammen? Sehr gut, sagt die Power-Frau und Vorbildsunternehmerin Vanessa Weber, Geschäftsführerin von Werkzeug Weber in Aschaffenburg. Sie spricht mit Ines Schöcker über ihre eigene Geschichte, die von viel Mut zeugt und anderen Frauen Mut macht.

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