Veröffentlicht im Main Echo – Juli 2020 – Onlineausgabe

 

Gastbeitrag:
Vanessa Weber zur zeitweisen Senkung der Mehrwertsteuer

Wer berät eigentlich die Bundesregierung? Diese Frage stelle ich mir in den vergangenen Monaten öfter, denn immer mehr Entscheidungen sind für mich als Unternehmerin kaum nachvollziehbar.

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  • Die Mehrwertsteuersenkung ist nur von zwölf bis Mittag gedacht
  • Die Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen sind unterrepräsentiert
  • Die Politik versteht zu wenig von Wirtschaft und trifft fatale Entscheidungen

Wer berät eigentlich die Bundesregierung? Diese Frage stelle ich mir in den vergangenen Monaten öfter, denn immer mehr Entscheidungen sind für mich als Unternehmerin kaum nachvollziehbar. Wenn „der Wirtschaft“ – man fragt sich, wer das aus Sicht der Abgeordneten eigentlich ist – geholfen werden soll, warum schwanken dann politische Entscheidungen zwischen einfallslosen, wettbewerbsverzerrenden und partikularen Subventionen und ökonomischem Irrsinn? Warum werden die Lufthansa, die Deutsche Bahn, die Tui und andere Branchenriesen ohne große Bedenken mit Milliarden alimentiert, während mittelständische Unternehmen auf KfW-Kredite verwiesen werden oder gar ganz leer ausgehen?

Das, was Unternehmen wirklich helfen würde, wird nicht mal erwogen

Die sogenannten Soforthilfen sind auch eher Almosen als echte, nachhaltige Unterstützung. Und natürlich ist jede öffentliche Unterstützung mit erheblicher Bürokratie verbunden, die revisionssicher abgewickelt werden muss. Denn am Ende wird von den Behörden des paternalistischen Unterstützungsstaates kein Pardon zu erwarten sein.

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Der Werkzeughandel von impulse-Bloggerin Vanessa Weber ist bislang gut durch die Krise gekommen. Doch die Unternehmerin sieht düstere Wolken aufziehen – und will mit den passenden Maßnahmen gegensteuern.

Vieles hat sich in den vergangenen Wochen normalisiert. Wir haben eine neue Routine entwickelt. Und doch frage ich mich immer wieder: Ist das nur eine kurze Phase des Durchatmens? Was wird in den nächsten Monaten noch alles auf uns zukommen? Wie lange werden uns diese Pandemie und ihre Folgen begleiten?

Wir haben langfristige Vereinbarungen mit unseren Kunden aus der Industrie. Aber irgendwann ist der Auftragseingang abgearbeitet. Wir merken schon, dass die Kundschaft teilweise zögerlich ist. Einige fragen sich, ob eine Investition jetzt gerade wirklich sein muss – oder ob man sie verschieben kann. Im Mai ist unser Umsatz um 30 Prozent eingebrochen für Juni zeichnet sich ein weiterer Einbruch ab.

Ich bin keine Schwarzmalerin

Viele Experten warnen davor, dass wir das dicke Ende dieser Krise noch gar nicht gesehen haben. Und von vielen Unternehmern höre ich, dass sie das Gefühl haben, die Regierung pumpe viel Geld in die großen Dax-Konzerne, wohingegen die kleinen Betriebe im Regen stehen blieben.

Ich bin keine Schwarzmalerin. Aber ich merke, dass düstere Wolken am Himmel aufziehen. Und ich finde es wichtig, die Situation realistisch einzuschätzen und als Unternehmerin mit den passenden schützenden Maßnahmen für die Mitarbeiter und den Betrieb zu reagieren. Die Balance dazwischen ist eine Herausforderung für uns alle.

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Veröffentlicht in impulse.de/management– Onlineausgabe

Bei impulse-Bloggerin Vanessa Weber hat sich nach Wochen im Krisen-Modus eine neue Routine eingestellt. Viel Anspannung ist von ihr abgefallen. Wie sie sich auf die Veränderungen einstellt hat.

In den vergangenen Wochen hat sich bei mir etwas verändert. Zu Beginn der Corona-Krise fühlte sich jeder Tag an wie ein wiederkehrender Albtraum. Inzwischen hat sich eine Routine eingestellt. Das war ein Prozess. Im April waren wir vor allem damit beschäftigt, alle Regelungen umzusetzen. Man hat sich auf die Schutzmaßnahmen konzentriert und gebannt auf die Fallzahlen geschaut. Wir hatten einen Umsatzeinbruch von 50 Prozent. Durch die Kurzarbeit, die ich direkt im März beantragt hatte, konnten wir das zum Glück einigermaßen abfangen.

Meine Stimmung schwankte in den ersten Wochen täglich zwischen Optimismus und Existenzangst. Inzwischen bin ich an einem Punkt, an dem ich die Situation so akzeptieren kann, wie sie ist. Ich kann wieder denken, entscheiden und agieren. Endlich wieder ein Stück Stabilität.

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Veröffentlicht in xing.com/news/klartext – Onlineausgabe

 

Lufthansa im Krisenmodus: Sind die Coronahilfen gerechtfertigt?

Mit einem milliardenschweren Rettungspaket will der Bund die Lufthansa in der Coronakrise stützen. Sind die Staatshilfen richtig oder verdecken sie bloß die hausgemachten Probleme der Kranich-Airline?

  • Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat zugestimmt, Milliarden vom Staat anzunehmen
  • Auch für den Mittelstand gibt es Hilfe, die jedoch nicht immer ankommt
  • Denn: Wer zu klein ist, bekommt kein maßgeschneidertes Paket

 

Es sieht so aus, als würden rund neun Milliarden Euro in die Rettung der Lufthansa fließen. Neun Milliarden für Kredite und Beteiligungen an einem Konzern, der im Jahr 2019 gut 36 Milliarden Euro Umsatz machte und knapp 140.000 Mitarbeiter/innen beschäftigt. All diesen Menschen hilft die Zuwendung, sagen Befürworter. Und außerdem sei eine nationale Fluglinie systemrelevant.

Das mag alles stimmen. Trotzdem möchte ich diesen Zahlen ein paar andere entgegenstellen, und zwar die der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Als KMU gelten in Deutschland diejenigen, die weniger als 500 Angestellte haben und unter 50 Millionen Euro Jahresumsatz machen. Das trifft auf mehr als 99 Prozent der Unternehmen in unserem Land zu, die zusammen im Jahr 2018 rund 17,77 Millionen Angestellte hatten – also deutlich mehr als die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die KMU bieten in Summe zudem mehr als 80 Prozent der Ausbildungsplätze an. Ihr Jahresumsatz betrug 2018 rund 2,4 Billionen Euro – mehr als ein Drittel der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung. Diese Zahlen stammen allesamt vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn.

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Veröffentlicht in creditreform-magazin – Onlineausgabe – von Tanja Könemann

Geschäfte geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, Lieferketten unterbrochen. Die Corona-Krise hat Spuren im Mittelstand hinterlassen. Wie Unternehmer versuchen, ihre Mitarbeiter dennoch zu halten – und wie sie sich auf unvermeidbare Kündigungen vorbereiten können.

Als Tim-Alexander Karußeit klar wurde, was die Krise für seine Branche bedeutet, wurde er still. Gelähmt von Besorgnis und Fassungslosigkeit, sah er zu, wie Veranstaltungen im Minutentakt storniert wurden. „Ich konnte es nicht glauben“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter von Hoffmann Messebau Hannover, der das Unternehmen zu Jahresbeginn übernommen hatte.

„Sechs Wochen nach der Übernahme bricht die größte Krise der Messegeschichte los. Im Februar hatten wir 50 Prozent weniger Umsatz, im März dann gar keinen mehr.“

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Freitag 18. OKTOBER 2019

Frauenwirtschaftstage: Vanessa Weber, Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH aus Aschaffenburg, geht ihren Weg konsequent

Ein Nein ist für Vanessa Weber nur ein Wort mit vier Buchstaben und keine Ablehnung. Sie lässt sich nicht aufhalten, ist zielstrebig und legt einfach los.

Blond und blöd: Dieses Klischee trifft auf Vanessa Weber nicht zu. „Ich habe nicht studiert“, sagt sie selbstbewusst. Dennoch führt sie heute ein Unternehmen, das sie mit 22 Jahren von ihrem Vater übernommen hat.

Von einem Jahresumsatz von 1,9 Millionen Euro mit neun Angestellten hat sie es auf zehn Millionen Euro mit nunmehr 29 Angestellten geführt. Am Mittwochabend erzählte sie ihre Unternehmerinnenkarriere bei den Frauenwirtschaftstagen im Gründerzentrum in Tauberbischofsheim.

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In Sachen Klimaschutz hat die deutsche Wirtschaft keinen guten Ruf. Einige Unternehmen versuchen das zu ändern – und schließen sich der Initiative Entrepreneurs for Future an. Das lockt potenzielle Bewerber an.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar vergangenen Jahr stand das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda: Unternehmen wie der multinationale Vermögensverwalter BlackRock gelobten, jetzt endlich alles besser machen zu wollen. Nachhaltig und grün wollten sie sein – allerdings stecken sie seitdem nach wie vor viel Geld in fossile Energien. Klimaaktivistin Greta Thunberg entlarvte in ihrer Rede die leeren Versprechungen der Unternehmen. Die Wirtschaft mache weiter wie bisher, ein Umdenken finde nicht statt.

Weg der kleinen Schritte

Vanessa Weber ist eine von ihnen. Die Geschäftsführerin des Werkzeugfachhandels Werkzeug Weber in Aschaffenburg versucht schon lange, Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren – auch in der Firma. Weber fährt mit dem E-Bike zur Arbeit, in den Büros ihrer 26 Mitarbeiter werden energiesparende LED-Leuchten verwendet und um Papiermüll zu sparen, werden die Kartons der Lieferanten nicht weggeworfen, sondern wiederverwertet.

Quelle: 26.02.2020  |  Martin Lechtape

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Markt und Mittelstand- Das Wachstumsmagazin, 02.2020

Fragebogen – Mittelstand persönlich
Vanessa Weber

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Ab November 2019 startet unsere Blog-Reihe MainAusbilder gesucht! Hier erzählen Ausbilder aus der Region bayerischer Untermain oder Rhein Main einmal monatlich von der Ausbildung in ihren Betrieben – teilen also ihre Geschichten und Learnings mit uns.

Wenn ihr Ausbilder seid und Interesse habt uns von eurer Ausbildungsarbeit in der Blog-Reihe „MainAusbilder gesucht“ zu berichten, meldet euch gerne bei uns!

Den Auftakt zu unserer Blog-Serie „MainAusbilder gesucht“ übernimmt Vanessa Weber. Sie ist selbst Ausbilderin und Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG in Aschaffenburg.

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