Das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus hat in einem aktuellen Beitrag die finanziellen Herausforderungen gemeinnütziger Stiftungen beleuchtet. Unter dem Titel „Gemeinnützige Stiftungen – wenn Stifter draufzahlen müssen“ zeigt die Sendung, dass viele kleine Stiftungen kaum Erträge erwirtschaften und ihre Verwaltungskosten nicht decken können. Dadurch bleibt für die eigentliche Förderung von Projekten oft nur wenig übrig – ein Problem, das auch durch unzureichende Beratung bei der Gründung verstärkt wird.

Als Stiftungsgründerin schildert Vanessa Weber in der Sendung ihre persönlichen Erfahrungen. Vor rund fünf Jahren gründete sie die Vanessa Weber Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit, um Bildungsinitiativen zu fördern und nachhaltige Projekte wie Aufforstungen umzusetzen. Doch die Realität ist herausfordernd: Die Erträge aus dem Grundstockkapital reichen nicht aus, sodass Vanessa Weber aus privaten Mitteln Kosten übernehmen muss, um ihre Stiftung handlungsfähig zu halten.

Trotz dieser Hürden zeigt sich, wie wichtig das Engagement Einzelner ist: In Obernburg am Main konnte die Stiftung beispielsweise mit Jugendlichen und einem Förster Hunderte Bäume auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern pflanzen. Ein Projekt, das den Kern von Vanessas Mission verdeutlicht – Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten.

Der Beitrag macht deutlich: Gemeinnützige Stiftungen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und bessere Unterstützung, damit ihr Potenzial für Gesellschaft, Umwelt und Bildung wirklich ausgeschöpft werden kann.