In Sachen Klimaschutz hat die deutsche Wirtschaft keinen guten Ruf. Einige Unternehmen versuchen das zu ändern – und schließen sich der Initiative Entrepreneurs for Future an. Das lockt potenzielle Bewerber an.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar vergangenen Jahr stand das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda: Unternehmen wie der multinationale Vermögensverwalter BlackRock gelobten, jetzt endlich alles besser machen zu wollen. Nachhaltig und grün wollten sie sein – allerdings stecken sie seitdem nach wie vor viel Geld in fossile Energien. Klimaaktivistin Greta Thunberg entlarvte in ihrer Rede die leeren Versprechungen der Unternehmen. Die Wirtschaft mache weiter wie bisher, ein Umdenken finde nicht statt.

Weg der kleinen Schritte

Vanessa Weber ist eine von ihnen. Die Geschäftsführerin des Werkzeugfachhandels Werkzeug Weber in Aschaffenburg versucht schon lange, Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren – auch in der Firma. Weber fährt mit dem E-Bike zur Arbeit, in den Büros ihrer 26 Mitarbeiter werden energiesparende LED-Leuchten verwendet und um Papiermüll zu sparen, werden die Kartons der Lieferanten nicht weggeworfen, sondern wiederverwertet.

Quelle: 26.02.2020  |  Martin Lechtape

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